
… die wohlschmeckendste Frucht der Welt - wenn man die vielen Nuancen für sich entdeckt hat.

… die wohlschmeckendste Frucht der Welt - wenn man die vielen Nuancen für sich entdeckt hat.
Nicht ohne Grund nennt man die Durian Frucht der Extreme. Der sehr intensive Geruch, der mit keinem anderen dem Europäer vertrauten assoziiert werden kann, führt oft zur vorschnellen Ablehnung dieser wahrhaft königlichen Frucht.
Wer sich zum ersten Mal für eine Durian entscheidet, sollte eine Frucht wählen, deren Reifeprozess einsetzt und die in ihrer äußeren Erscheinung absolut vollkommen ist. Die Annäherung sollte behutsam beginnen. “Erschnuppern” Sie die Durian noch in der Verpackung. Auch mehrere Plastiktüten werden den Duft der Frucht nicht aufhalten. Lagern Sie die Frucht an der frischen Luft. Lassen Sie sich auf den Geruch ein. Seien Sie neugierig. Entdecken Sie ohne Vorurteile die Andersartigkeit dieser exotischen Ausnahmefrucht.
Die Verbotsschilder in öffentlichen Einrichtungen der Herkunftsländer der Durian sollen den weit gereisten Besucher vor einer ungewohnten Belästigung seines Geruchssinns schützen. Sie sind eine Höflichkeitsbekundung an den Gast, der in ihm genehmer und vertrauter Weise an die Exotik eines fremden Landes herangeführt werden soll. Dem Andersartigen gegenüber offen zu sein, ehrt uns und ist fast ausnahmslos ein Gewinn. Als einen solchen sollten Sie die Begegnung mit der Durian betrachten.
Wählen Sie eine Frucht, die einen bis zwei Tage zur vollkommenen Reife benötigt. In dieser Zeit wird der Geruch an Intensität zunehmen, aber Sie werden ihn am Tage der Öffnung der Frucht nicht mehr als etwas überraschend Unangenehmes empfinden und grundsätzlich ablehnen. Spätestens wenn Sie das Fruchtfleisch probiert haben, fällt die Entscheidung für oder gegen die Durian.
Erwähnenswert ist, dass die Durian an verschiedenen Stellen des Fruchtfleisches unterschiedlich schmeckt. So können Sie von den festen Enden des Fruchtfleisches wohlschmeckende Desserts und Drinks kreieren, während das reifere Fleisch den herzhaften, würzigen Speisen vorbehalten ist. Durian ist auf jeden Fall eine Entdeckung wert. Roh oder in Zubereitung - die Frucht des Durianbaumes ist etwas Besonderes und - jede schmeckt anders.
Eine Annäherung an die Durian sollte stets vorsichtig und gut bewaffnet geschehen.
Um vor den scharfkantigen “duri” (Stacheln oder Dornen) sicher zu sein, brauchen Sie Schutzhandschuhe und ein scharfes Messer.
Die Durian weiß ihr kostbares und wohlschmeckendes Fruchtfleisch gut zu schützen.
Im Innern der Durian eine Welt aus feinem Gewebe und begehrten Fruchtfleisch mit essbaren Kernen.
Das Objekt der Begierde - Durianfruchtfleisch - zart in Konsistenz und Farbe.
Roh oder zubereitet ein ganz besonderes Erlebnis!
Durio spp. (Durian, red burong)
Nomenklatur etc. BOMBACACEAE. Durio griffithii, D. lowianus, D. oxleyanus, D. wyatt-smithii, D. zibethinus; zum Handelssortiment zählen außerdem noch Hölzer der Gattungen Coelostegia und Neesia in addition, timbers of the genera Coelostegia and Neesia are traded as ‘durian’. Handelsname: durian (MAL, RI, D); punggai, durian isa (MAL) — Coelostegia spp.; bengang, apa-apa (MAL) — Neesia spp. Schutzstatus unter CITES: nicht geschützt.
Baum. Geographische Verbreitung: Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha und Indomalesia.
Allgemein. Kernholz braun bis rot. Splintholz farblich deutlich vom Kernholz abgesetzt. Rohdichte: 0,4–0,65 g/cm3. Splint meist sehr breit, 50% oder mehr des Gesamtvolumens.
Gefäße. Holz zerstreutporig. Gefäße gruppiert, meist in kurzen (2–3 Zellen) radialen Reihen. Tangentialer Gefäßdurchmesser: 150–320 µm. Anzahl der Gefäße/mm2: 2–4. Gefäßdurchbrechungen einfach. Anordnung der Gefäßtüpfel wechselständig, Durchmesser (vertikal) der Gefäßtüpfel: 3–4 µm oder 5–7 µm. Tüpfel sehr klein (3–4 µm) in Coelostegia spp., größer (5–7 µm) in Durio spp. und Neesia spp. Kreuzungsfeldtüpfel deutlich behöft, Größe und Form ähnlich den Gefäßtüpfeln. Spiralige Gefäßverdickungen nicht vorhanden. Andere Inhalte in Kernholzgefäßen vorhanden (rotbraun).
Tracheiden und Fasern. Fasern sehr dünnwandig, oder von mittlerer Wanddicke. Fasertüpfel auf Radial- und Tangentialwänden, einfach bis undeutlich behöft.
Axialparenchym. Axialparenchym gebändert. Parenchymbänder marginal (oder scheinbar marginal), mit Holzstrahlen leiterartiges Muster bildend (scalariform), schmal, bis zu 3 Zellen breit. Axialparenchym apotracheal. Apotracheales Axialparenchym diffus-zoniert. Axialparenchym strangförmig. Anzahl der Zellen pro Strang: 6–9.
Holzstrahlen. Holzstrahlen mehrreihig, auch wenn nur vereinzelt, Breite: 1–4 Zellen. Holzstrahlen in 2 deutlich verschiedenen Größen vorhanden. Holzstrahlen aus zwei oder mehr Zelltypen aufgebaut. Quadratische und aufrechte Zellen nur in den Kantenzellreihen:. 1 Zellreihe. Ziegelzellen vorhanden.
Stockwerkbau. Stockwerkbau nicht vorhanden.
Sekretstrukturen. Interzellularkanäle vorhanden, traumatischen Ursprungs, axial, in kurzen tangentialen Bändern.
Mineralische Einschlüsse. Kristalle vorhanden, prismatisch, in Axialparenchymzellen. Kristallführende Axialparenchymzellen gekammert, oder nicht gekammert. Anzahl der Kristalle pro Zelle oder Kammer: 1. Silica vorhanden oder nicht beobachtet, als Partikel, in Axialparenchymzellen. Silika nur in Durio griffithii, D. wyatt-smithii, Coelostegia griffithii.
H. G. Richter and M. J. Dallwitz (2000 onwards). ‘Commercial timbers: descriptions, illustrations, identification, and information retrieval. In English, French, German, and Spanish.’ Version: 4th May 2000. http://biodiversity.uno.edu/delta/.
Dallwitz, M. J., Paine, T. A., and Zurcher, E. J. 1993 onwards. ‘User’s Guide to the DELTA System: a General System for Processing Taxonomic Descriptions.’ 4th edition. http://biodiversity.uno.edu/delta/
Dallwitz, M. J., Paine, T. A., and Zurcher, E. J. 1995 onwards. ‘User’s Guide to Intkey: a Program for Interactive Identification and Information Retrieval.’ 1st edition. http://biodiversity.uno.edu/delta/
Dallwitz, M. J., Paine, T. A., and Zurcher, E. J. 1998. Interactive keys. In ‘Information Technology, Plant Pathology and Biodiversity’, pp. 201–212. (Eds P. Bridge, P. Jeffries, D. R. Morse, and P. R. Scott.) (CAB International: Wallingford.)
http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/wood/german/refs.htm
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